02 2026 SPORTVG FEUERBACH Der Rundblick dieser Ausgabe kann erfreulicherweise an die positive Nachricht aus dem letzten Magazin anknüpfen. Ende Mai konnten die Bauarbeiten für den Anbau an das Vitadrom endlich beginnen. Dabei wird immer deutlicher sichtbar, wie wichtig es ist, dass wir als Verein in Stuttgart selbst in den Bau und die Weiterentwicklung von Sportinfrastruktur investieren. Angesichts der angespannten finanziellen Lage vieler Kommunen ist in den kommenden Jahren nicht damit zu rechnen, dass sich die Situation grundlegend verbessert. Vielmehr wird der Schwerpunkt darauf liegen, die vorhandenen Sportstätten bestmöglich zu erhalten und zu pflegen. Gleichzeitig ist der Bedarf innerhalb unseres Vereins weiterhin sehr groß. Unsere Abteilungen führen Wartelisten, und einige Bereiche – beispielsweise unsere Fechter – trainieren unter besonders herausfordernden Bedingungen. Darüber hinaus erreichen uns regelmäßig Anfragen zur Gründung neuer Abteilungen, die wir derzeit aufgrund fehlender Flächen leider ablehnen müssen. Die vereinseigenen Sportanlagen verschaffen der Sportvg eine hohe Flexibilität bei der Nutzung und Belegung der Flächen. Gleichzeitig schaffen sie die Grundlage dafür, dass sich der Verein kontinuierlich weiterentwickeln und neue Angebote entwickeln kann. Dabei stehen der Breiten-, Wettkampf- und Gesundheitssport stets gleichermaßen im Mittelpunkt. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir die Fläche vor der Hugo-Kunzi-Halle neu gestalten können. Im ersten Bauabschnitt entstehen eine moderne Beachanlage sowie eine neue CalisthenicsAnlage, die bereits in den kommenden Wochen fertiggestellt werden sollen. Das neue Doppelspielfeld eröffnet unserer Volleyball-Abteilung zusätzliche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und für den Ausbau ihrer Angebote. Gleichzeitig wird die Fläche so dimensioniert sein, dass dort auch Beachhandball und – mit einem etwas kleineren Spielfeld – Beachsoccer gespielt werden können. Im kommenden Jahr soll anschließend eine Frischlufthalle realisiert werden. Die zusätzlichen Flächen ermöglichen es uns außerdem, neue Sport- und Bewegungs- angebote zu etablieren und weitere Zielgruppen anzusprechen. Noch zu erwähnen ist, dass wir im Zuge dieser Baumaßnahme auch die Altlasten des nach dem Großbrand im Jahr 1989 abgerissenen Freizeitheims beseitigen müssen. Diese unerwartete Aufgabe belastet den Verein finanziell in erheblichemMaße. Sie war jedoch unvermeidbar, da wir dort Bodenverhältnisse vorgefunden haben, die für eine Bebauung oder sonstige bauliche Maßnahmen nicht geeignet waren. Es ist auffallend und zugleich sehr anspruchsvoll, mit welcher Regelmäßigkeit unser Verein in den vergangenen Jahren vor besondere Herausforderungen gestellt wurde. Einerseits haben wir den Wegfall beziehungsweise die deutlich eingeschränkte Unterstützung der Kommune als bislang verlässlichen Förder- partner zu verkraften. Andererseits zeigt sich immer deutlicher, dass unsere bestehende Sportinfrastruktur auf die Auswirkungen der Klimakrise nicht ausreichend vorbereitet ist. Dadurch entstehen – bei gleichzeitig fehlen- den Fördermitteln – erhebliche Investitionsbedarfe. So müssen unsere Sporträume künftig besser vor hohen Temperaturen geschützt oder teilweise sogar aktiv gekühlt werden, um den Sportbetrieb dauerhaft sicherzustellen. RUNDBLICK Zudem sind viele unserer Gebäude in die Jahre gekommen und erfordern umfangreiche Sanierungsmaßnahmen. Gleichzeitig besteht auch auf gesellschaftlicher Ebene Einigkeit darüber, dass Reformen unseres Sozialsystems notwendig sind. Der aktuell diskutierte Wegfall der Minijobs würde jedoch insbesondere Sportvereine finanziell zusätzlich stark belasten. Dies geschieht in einer Zeit, in der der Mindestlohn steigt, allgemeine Kostensteigerungen bewältigt werden müssen und sich auch die Energiekosten weiterhin vor allem in eine Richtung entwickeln: nach oben. Für die Vereinsleitung bedeutet dies häufig, dass kaum abzuschätzen ist, welchem Thema zunächst die höchste Priorität eingeräumt werden sollte. Viele Herausforderungen treten kurzfristig auf und erfordern sofortige Aufmerk- samkeit. Dadurch bleiben zahlreiche andere Aufgaben liegen, die eigentlich längst hätten bearbeitet oder abgeschlossen werden sollen. Ruhigere Phasen, in denen eine strategische und langfristige Weiterentwicklung des Vereins im Mittelpunkt stehen könnte, sind inzwischen nahezu vollständig verschwunden. Umso wichtiger ist es, dass wir die anstehenden Aufgaben weiterhin entschlossen angehen und die Zukunft unseres Vereins aktiv gestalten. BADMINTON: SG FEUERBACH/ KORNTAL IM SAISONFINALE 18 | HANDBALL 19 | JUDO 20 | LEICHTATHLETIK 22 | FECHTEN 24 | FUSSBALL 26 | FLOORBALL 28 | TISCHTENNIS AKTIVE INHALT KONTAKTE | IMPRESSUM 50 REDAKTIONSSCHLUSS SPORT VG INFO 3/2026: 12. OKTOBER 2026 ERSCHEINUNGSTERMIN: ENDE NOVEMBER 2026 AKTIV UND GESUND MIT EVELYN JACOBSEN 14 | VITADROM FITNESS & GESUNDHEIT SPORTVG: STARTSCHUSS – VITADROM- ERWEITERUNG 3 | VORWORT 5 | RUNDBLICK 7 | CLIMATE ACTION 8 | UNSERE PARTNER 13 | GÖCKELESFEST SPORT VG VITARENA 30 | SPORTSCHULE 32 | SCHWIMMSCHULE 33 | BALLSCHULE 34 | KINDERSEITE SPORTSCHULEN 31 READY FÜRS GYM? 38 | BASKETBALL 40 | FUSSBALL 42 | BADMINTON 44 | LEICHTATHLETIK 46 | KEGELN 48 | TURNEN JUGEND 36 In solchen herausfordernden Zeiten fällt es umso schwerer, nach kurzer, schwerer Krankheit von Klaus Breuninger Abschied nehmen zu müssen. Mit ihm verliert der Verein – insbesondere die Judo-Abteilung – eine Konstante: jemanden, der immer da war, der sich in hohem Maße für den Sport in Feuerbach engagiert hat, der sowohl in der Abteilung als auch im Präsidium der Sportvg Verantwortung übernommen hat – und vor allem einen wunderbaren Menschen. Im Namen des gesamten Vereins gilt es, Danke zu sagen. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei seinem Mann und seinen Angehörigen. 15 16 Dr. Benjamin Haar 10 4 5
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