SPORTVG FEUERBACH AKTIVE 01 2026 Die Frauen 1 der Hbi Weilimdorf/Feuerbach blicken auf eine bislang wechselhafte Saison in der Verbandsliga Staffel 1 zurück. Nach einer schwierigen Hinrunde gelang der Mannschaft zu Beginn des neuen Jahres eine spürbare sportliche Stabilisierung – gekrönt von wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Schwierige Hinrunde – Abschluss im Dezember Die Hinrunde verlief für die Hbi zunächst wechselhaft. Zwar gelangen wichtige Erfolgserlebnisse, wie die Auswärtssiege bei der HSG Heilbronn und beim TSV Alfdorf/Lorch/Waldhau- sen, doch über längere Phasen fehlte die nötige Konstanz. Auch ein sehr unglückliches Unentschieden in Hohenlohe machte deutlich, dass das Team sein Potenzial noch nicht konstant abrufen konnte. Gerade gegen Mannschaften aus dem obe- ren Tabellendrittel musste das Team klare Niederlagen hinnehmen, unter anderem bei Tabellenführer SG Degmarn-Oedheim oder bei der HSG Winterbach/Weiler kurz vor der Winterpause. So überwinterten die Frauen 1 nach Abschluss der Hinrunde im Dezember auf einem Abstiegsplatz im hinteren Tabellenbereich und gingen somit als Vorletzter in die Winterpause. Die Ausgangslage für die Rückrunde war damit klar: Um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht zu verlieren, mussten dringend Punkte her. Neustart im Januar – Fokus auf den Klassenerhalt Mit Beginn der Rückrunde im Januar zeigte sich eine kämpferisch verbesserte Mannschaft. Die intensive Trainingsarbeit und der starke Teamgeist zahlten sich zunehmend aus: Auch wenn nicht jede Partie gewonnen werden konnte, traten die Hbi-Mädels deutlich geschlossener auf und konnten gegen direkte Konkurrenten deutlich besser dagegenhalten als noch in der Hinrunde. Die Männer 1 der Hbi Weilimdorf/ Feuerbach können auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Über weite Strecken präsentierte sich die Mannschaft in der Landesliga stabil, diszipliniert und absolut konkurrenzfähig. Besonders die Abwehrarbeit entwickelte sich im Verlauf der ersten Saisonhälfte zum zentralen Fundament des Teams. Aus einer kompakten Defensive heraus gelang es immer wieder, über das Tempospiel schnelle und einfache Tore zu erzielen und dem Spiel den eigenen Stempel aufzudrücken. Ein deutliches Ausrufezeichen setzte die Hbi Anfang Dezember beim 32:25-Heimsieg gegen die SG Weinstadt 2. In dieser Partie zeigte sich noch einmal die gesamte Qualität der Hinrunde: konzentrierte Abwehrarbeit, klare Abläufe im Angriff und eine geschlossene Mannschaftsleistung. Auch gegen etablierte Teams bewies die Hbi, dass sie nicht nur mithalten, sondern Spiele aktiv kontrollieren und gestalten kann. Die Punkteausbeute bis zur Winterpause entsprach den eigenen Erwartungen. Der Vorsprung auf die unteren Tabellenplätze konnte ausgebaut werden, was zusätzliches Selbstvertrauen und Stabilität brachte. Entscheidender Faktor war dabei die mannschaftliche Geschlossenheit – Verantwortung wurde auf viele Schultern verteilt und enge Spiele häufig mit Ruhe und klarem Kopf entschieden. Der Start in die Rückrunde verlief allerdings alles andere als optimal. Die 28:35-Niederlage beim HC Oppenweiler/Backnang 2 markierte den Beginn einer schwierigen Phase. Es folgten eine knappe 30:31-Heimniederlage gegen die TSF Ditzingen 2, ein deutliches 27:36 in Winnenden sowie das bittere 24:25 bei der SG Tübingen. In dieser Phase fehlte dem Team in ent- scheidenden Momenten die letzte Konsequenz. Technische Fehler häuften sich, die Abwehr ver- lor phasenweise die Stabilität der Hinrunde und Spiele kippten in den Schlussminuten zu oft in Richtung Gegner. Die zuvor spürbare Leichtigkeit im Spiel war zunächst verloren gegangen. Umso wichtiger war das Heimspiel Anfang März gegen den TV Stetten. In einer intensiven und umkämpften Partie zeigte die Mannschaft eine klare und überzeugende Reaktion. Die Defensive arbeitete wieder kompakter, im Angriff wurden die Abläufe deutlich strukturierter ausgespielt und vor allem in den entscheidenden Minuten blieb das Team stabil. Der 32:31-Erfolg war hart erkämpft – aber verdient. Er zeigte, dass die Qualität der Hinrunde weiter- hin vorhanden ist. Entscheidend wird nun sein, die gewonnene Stabilität mit in die kommenden Spiele zu nehmen und in der entscheidenden Saisonphase wieder jene Konstanz zu zeigen, die die Hbi in der ersten Saisonhälfte ausgezeichnet hat. Tim Petschinka HANDBALL MÄNNER 1: STARKE HINRUNDE, DÄMPFER ZUM START UND EIN BEFREIUNGSSCHLAG FRAUEN 1: HBI WEILIMDORF/FEUERBACH: FRAUEN 1 – ENTWICKLUNG IN DER VERBANDSLIGA-SAISON 2025/2026 Schlüsselspiele im Februar – Sieg gegen Heilbronn als Wendepunkt Der entscheidende Moment der bisherigen Rückrunde folgte im Februar in den direkten Duellen im Tabellenkeller, unter anderem gegen die Handballregion Bottwartal und die HSG Heilbronn. In diesem richtungsweisenden Spiel vor heimischem Publikum gegen Heilbronn gelang der Hbi ein enorm wichtiger Sieg gegen einen un- mittelbaren Konkurrenten im Abstiegkampf. Mit diesem Erfolg konnte die Mannschaft wich- tige Punkte im direkten Vergleich sammeln, den Abstand zu den Abstiegsplätzen verkürzen und in der Tabelle vom vorletzten auf den drittletzten Platz vorrücken. Ausblick auf die restliche Saison Mit dem Sprung auf den drittletzten Tabellen- platz haben sich die Hbi Frauen 1 wieder realistische Chancen im Kampf um den Klassen- erhalt erarbeitet. Entscheidend wird sein, die positive Entwicklung aus den Spielen im Januar und Februar weiter zu bestätigen und weiterhin gegen direkte Konkurrenten zu punkten. Die kommenden Wochen bleiben richtungsweisend – doch die Entwicklung der Rückrunde zeigt: Die Hbi lebt im Abstiegskampf – und das Team hat gezeigt, dass es bereit ist, diesen Kampf anzunehmen. Tim Petschinka DIESER SIEG WAR NICHT NUR TABELLARISCH VON BEDEUTUNG, SONDERN VOR ALLEM EIN WICHTIGER PSYCHOLOGISCHER IMPULS. In der Vorrunde gab es noch mehr zu jubeln, aber die Hbi gibt in der Rückrunde alles. Nach ihrem Aufstieg in die Verbandsliga nehmen sich die Frauen dem Abstiegskampf an. DEFENSIVE STABILITÄT UND EIN STRUKTURIERTE- RES ANGRIFFSSPIEL FÜHRTEN ZU ENGEREN SPIELEN UND WACHSENDEM SELBSTVERTRAUEN. FINISHFORM.DE GRAFIKDESIGN • BILDBEARBEITUNG LAYOUT • SATZ • REINZEICHNUNG DRUCKDATENFINISH 20 21
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